Zweite Instanz
Klärung von Entscheidungen für Menschen mit Verantwortung
Menschen mit Verantwortung stehen regelmäßig vor Entscheidungen, die sich nicht delegieren lassen. Sie betreffen ganze Organisationen, Mitarbeitende, Ressourcen oder langfristige Weichenstellungen. Häufig sind sie komplex, multikausal oder politisch aufgeladen. Gleichzeitig fehlt oft ein Ort, an dem diese Entscheidungen offen, nüchtern und wertfrei durchdacht und reflektiert werden können. Vieles wird klarer, wenn Gedanken einmal ausgesprochen und im Dialog geprüft werden.
Zweite Instanz bietet genau diesen Ort.
Die Leistung besteht in der strukturierten Klärung von Entscheidungen, die Sie treffen müssen. Sie zielt weder auf ein Urteil noch eine Empfehlung, sondern stellt eine externe Denk- und Reflexionsinstanz innerhalb des Entscheidungsprozesses dar. Die Verantwortung für die Entscheidung verbleibt vollständig bei Ihnen. Die Arbeit erfolgt sachlich und distanziert. Ergebnis ist das gemeinsame Denken – nicht die Entscheidung selbst. Ziel ist es, dass Sie die von Ihnen zu treffende Entscheidung mit größerer innerer Klarheit und nach außen noch überzeugender vertreten können.
Was hier geschieht, ist weder Coaching noch Beratung mit Handlungsempfehlungen und keine Prüfung im formalen Sinne. Es geht nicht um persönliche Entwicklung, Motivation oder Begleitung. Es geht um Klarheit im Denken dort, wo Entscheidungen vorbereitet, eingeordnet oder neu justiert werden müssen.
Zweite Instanz arbeitet im Entscheidungsprozess, nicht am Ende.
Es werden Ihnen keine Entscheidungen „abgenommen“ und keine Lösungen geliefert. Aber wir klären gemeinsam die Entscheidungsgrundlage, machen mögliche Denkfehler sichtbar und die innere Logik einer Entscheidung prüfbar.
Typische Fragestellungen
- Welche Annahmen liegen der Entscheidung zugrunde?
- Welche Alternativen werden möglicherweise ausgeblendet?
- Wo vermischen sich Sachfragen, Rollen und Erwartungen?
- Welche Aspekte sind entscheidungsrelevant – und welche nicht?
- Was wird mit dieser Entscheidung tatsächlich entschieden – und was nicht?
Für wen
Zweite Instanz richtet sich an Menschen mit Verantwortung, insbesondere in Führungs-, Leitungs- oder Vorstandsrollen, die
- allein entscheiden müssen,
- keine unabhängige Gegenperspektive zur Verfügung haben oder niemanden, der bereit ist, unbequeme Fragen zu stellen,
- Klarheit suchen, ohne sich erklären oder rechtfertigen zu müssen,
- einen nüchternen, professionellen Denkraum schätzen.
Zweite Instanz richtet sich nicht an Personen, die primär persönliche Begleitung, therapeutische Unterstützung oder standardisierte Beratung erwarten. Im Zentrum steht stets die Klärung einer konkreten Entscheidungssituation.
Rahmen
Die Zusammenarbeit erfolgt in klar definierten Formaten. Die einzelnen Klärungen sind jeweils zeitlich begrenzt; weiterführende Formate ergeben sich – wenn sinnvoll – aus dem Bedarf der jeweiligen Entscheidungssituation, nicht aus einer vorgegebenen Bindungslogik.
Auch Retainer-Modelle zur regelmäßigen Reflexion sind möglich. Vertraulichkeit, Zurückhaltung und Präzision sind selbstverständlich. Es gibt keinerlei öffentliche Sichtbarkeit, keinerlei Verwertung von Inhalten und keinerlei Weitergabe von Informationen.
Zur Rolle
Die Arbeit der Zweiten Instanz basiert auf langjähriger Erfahrung in leitenden Funktionen (C Level) in komplexen Organisations- und Verantwortungsstrukturen. Der Schwerpunkt lag dabei auf Entscheidungsprozessen unter Unsicherheit, Change-Prozessen, institutionellen Rahmenbedingungen und der Klärung von Rollen, Zuständigkeiten und Erwartungslagen.
Die Zweite Instanz ist keine Personalisierung von Meinung. Sie stellt eine professionelle Gegenposition bereit, die durch präzise Fragen, Struktur und Distanz dabei hilft, Entscheidungen tragfähig zu klären.
Kontakt
Die erste Kontaktaufnahme erfolgt per E-Mail. Telefonische Gespräche werden anschließend individuell vereinbart.
E-Mail: kontakt@zweiteinstanz.de
Telefon: 0 30 - 24 35 46 17